Die Maria-Magdalenen-Kirche

Die Maria-Magdalenen-Kirche ist die Hauptkirche der evangelischen Gemeinde in Templin. Der älteste Kirchenbau, der sich an diesem Ort befand, ist 1492 bei einem Stadtbrand vernichtet worden. Die jetzige Kirche steht auf den alten Fundamenten ihrer mittelalterlichen Vorgängerin und somit auf dem ursprünglichen Begräbnisplatz der Stadt.

1735 brannte sie bis auf den Turmsockel und die Sakristei nieder. 14 Jahre dauerte der Wiederaufbau. König Friedrich II. setzte es durch, dass die Kirche 1749 endgültig fertiggestellt wurde. Daran erinnert der Spruch am Seitenportal. Im Innern der Kirche ist der ursprünglich dreischiffige gotische Hallenbau auch heute noch sichtbar. Das Kreuzrippengewölbe ist durch flache Balkendecken ersetzt. Altar, Kanzel und Taufe sind aus Sandstein, das Taufbecken aus Messing und der Opferkasten aus Eisen mit teilvergoldeten Ornamenten. Dank des Engagements des seit 1982 in der Maria-Magdalenen-Gemeinde tätigen Kantors Dr. Klaus-Jürgen Gundlach erklingt heute oft Kirchenmusik in den Mauern der Maria-Magdalenen-Kirche. Zur Freude vieler Menschen und zur Bereicherung des Kulturangebotes der Stadt Templin.